Rückblick auf unsere vergangenen Konzerte


Jauchzet, frohlocket!


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10. und 11. Dezember 2022

Nach vier Jahren endlich, erklingen Trompetenschall und Freudengesang des Klassikers von J.S. Bach!
Keine Frage, dass bei diesem Ereignis nahezu alle Ensembles der Musik an der Stadtkirche dabei sind.

Die großartige Musik, die Chöre und Arien erklingen dabei am Samstag einmal in einer Kinderfassung sowie abends in der gekürzten Version (Kantaten 1-3).

Am Sonntag können Sie das vollständige Werk mit allen sechs Kantaten genießen.

Oratorienchor, Motettenchor, Jugendkantorei, Große Kurrende
Sharon Lyons, Sopran
Nils Wanderer, Altus
Johannes Mayer, Tenor
Florian Kontschak, Bass
Thomas Münstermann, Sprecher
Bachorchester Pforzheim "barock"
Leitung: Heike Hastedt und Kord Michaelis




Ein Requiem in der Nachfolge von W. A. Mozart
Pforzheimer Erstaufführung


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19. und 20. November 2022

Joseph Eybler (1756-1846) hat sich intensiv mit Mozarts Requiem beschäftigt, wurde er doch von Constanze Mozart zunächst beauftragt, das Fragment zu Ende zu komponieren.

An einigen Stellen blitzt der Komponisten-Kollege hervor - und dennoch ist Eybler mit dem Requiem ein eigenständiges und mutiges Werk gelungen, das erst vor einigen Jahren wieder aus den Archiven aufgetaucht ist.

Neben den großen Chören wechseln in dem doppelchörig besetzten Requiem die Solo-Partien immer wieder mit markanten Tuttistellen ab.

Oratorienchor Pforzheim | Bachorchester Pforzheim
Emmanuelle Chimento, Sopran | Valerie Pfannkuch, Alt
Marcus Elsäßer, Tenor | Florian Tavic, Bariton

Leitung: Heike Hastedt


Klassik trifft Tango
Musik - Tanz - Experiment


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9. und 10. Juli 2022

Das Sommerkonzert des Oratorienchores, seit einigen Jahren "Klassik trifft", vereint in diesem Jahr die liturgische Form der Messvertonung mit den musikalischen Stil- und Klangfarben des Tango Nuevo.

Martin Palmeri, 1965 in Buenos Aires geboren, entstammt einer europäischen Einwandererfamilie. Seine Kompositionen sind inspiriert von den Werken Astor Piazzollas, der als "Vater" des Tango Nuevo gilt. Klassik und Jazzelemente nahmen bei ihm einen nie da gewesenen Raum ein, so dass sich sein Tango in ein Werk für Zuhörer, nicht ausschließlich für Tänzer entwickelte. Die Erfindung dieses sogenannten "Tango Nuevo" als künstlerische Überhöhung des Tango Argentino inspirierte Martin Palmeri in seinem inzwischen umfangreichen Oeuvre. Seine Misa Tango widmete er dem aus Argentinien stammenden Papst Franziskus, der eine ausgesprochene Vorliebe für die Musik seiner Heimat hat.
Als Instrumentarium wählte Palmeri die Klangfarben eines typischen Tangoorchesters, bestehend aus Streichern, Klavier und Bandoneon.

Einen weiteren Programmteil des Abends bilden die Siete canciones populares espanolas ("Sieben spanische Volkslieder") des nach Argentinien emigrierten Komponisten Manuel de Falla. In sieben Liebes-Liedern greift er auf volksliedhafte Melodien Andalusiens zurück. Das perfekte Einfangen verschiedener Stimmungen führte dazu, dass sich der kleinen Liederzyklus in vielen Bearbeitungen auch für andere Instrumente verbreitete.

Ergänzt wird das Konzertprogramm durch eine Milonga (=Tango-Tanzveranstaltung) am Samstag um 20:30 Uhr. Am Sonntag wird das Konzert (bei gutem Wetter) live auf die Stadtkirchenwiese übertragen, wo man im Liegestuhl oder auf der Picknickdecke bei Heiß- und Kaltgetränken süße Leckereien genießen kann.


Orgel- und Chorsymphonik ...
Eine Bitte um das Erbarmen Gottes und um Frieden ...


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19. und 20. März 2022

Schon längst wurde das Programm des Oratorienchores , das am Wochenende ertönen wird, dafür ausgesucht, dass die neu renovierte Orgel der Stadtkirche ihren Klang voll entfalten kann. Die französische Romantik eignet sich dafür in besonderer Weise, denn sie ist für große Kirchen komponiert worden.

Nun erhält die Musikauswahl angesichts des Krieges in der Ukraine noch eine ganz andere Bedeutung.
Wenn der Chor zu Beginn des Konzerts in die tosenden Klänge der Orgel das KYRIE ELEISON anstimmt, dann entsteht mit der Bitte um das Erbarmen Gottes eine Verbundenheit mit all den Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.
Angesichts des Entsetzens über diesen grausamen Krieg ist es gut, eine Sprache zu haben, die seit Jahrtausenden unsere Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck bringt. Der Text und die Musik der heiligen Messe von Louis Vierne geben ein Gerüst, um gegen die Angst und Ohnmacht am Vertrauen auf Gottes Gegenwart und an der Vision vom Frieden festzuhalten.

Auch das 2. Chorwerk, der 150. Psalm von César Franck, knüpft an diese Hoffnung an. Er preist und lobt Gott mit allem, was uns an Klangmöglichkeiten zur Verfügung steht, und hält damit - der Erfahrung des Krieges zum Trotz - an Gottes Gegenwart fest.

So werden die Konzertbesucher und Konzertbesucherinnen durch diese Musik in besonderer Weise mit den Menschen in der Ukraine verbunden sein, denn auch sie flehen alltäglich um das Erbarmen Gottes. Die Musik wird aus einem Moment der Stille erklingen.